Deutschland muss die Lücke in der digitalen Technologie schließen, sagt Merkel

BERLIN (Reuters) – Deutschland muss lernen, die Nutzung künstlicher Intelligenz "zu fördern, nicht zu behindern", sagte der Stabschef von Bundeskanzlerin Angela Merkel, um eine Lücke in der digitalen Technologie zwischen anderen führenden Volkswirtschaften zu schließen.

DATEI FOTO: Bundeskanzlerin Angela Merkel schüttelt einem humanoiden Roboter die Hand, während die mexikanische First Lady Angelica Rivera de Pena und der mexikanische Präsident Enrique Pena Nieto am Stand der IBG auf der Hannover Messe in Hannover sehen. 23. April 2018. REUTERS / Fabian Bimmer / File Photo

Merkels Kabinett hält nächste Woche ein zweitägiges Exerzitium ab, an dessen Ende eine KI-Strategie (künstliche Intelligenz) vorgestellt werden soll, um Europas größte Wirtschaft bei der Anpassung zu unterstützen das digitale Zeitalter.

Deutschland ist seit Jahrzehnten an vorderster Front der industriellen Innovation, aber die politischen Entscheidungsträger haben erst spät erkannt, dass sein Exportmodell, das auf der traditionellen Fertigung basiert, verwundbar ist und kaum nachholen kann.

Sogar Fahnenträger wie Volkswagen ( VOWG_p.DE ) und Daimler sind anfällig, wobei Uber eine Bedrohung für den Eigenbesitz von Einzelpersonen darstellt.

Die Plattform für die Mitfahrgelegenheit gehört zu einer wachsenden Klasse von Asset-Light-Unternehmen, die künstliche Intelligenz verwenden – im Wesentlichen Computer, die zur Lösung von Problemen geschult werden können -, um Daten zu bündeln und digitale Dienste zu betreiben.

„Wir wollen uns verdammt noch mal stark dafür einsetzen, dass dieses Thema ein großer Erfolg wird“, sagte Kanzleramtschef Helge Braun am Mittwoch bei einer Präsentation.

Er sagte, die Regierung werde sich darauf konzentrieren, mehr Daten zu sammeln, die KI-Forschung zu unterstützen, qualifizierte Arbeitskräfte zu binden und sie zur Gründung von Start-ups zu ermutigen – und wie man digitale Regulierungen positionieren kann, "die das fördern und nicht behindern".

„Wir haben dort viele Hausaufgaben zu erledigen“, sagte er und stellte fest, dass in vielen Ländern Unternehmen Neuerungen vorgenommen und der Staat danach reguliert wurden, während es in Deutschland „ohnehin ein Verbot gibt“.

TECHNOLOGY FÜR DIE MENSCHEN

Die umfassende Überwachung, die zuerst von den Nationalsozialisten und danach von der kommunistischen Ostdeutschland-Stasi-Geheimpolizei durchgeführt wurde, hat dazu geführt, dass die Deutschen ihre Privatsphäre und ihre persönlichen Daten streng schützen. Merkel glaubt, dass es an der Zeit ist, voranzukommen.

Als Mitglied ihrer CDU sagte Braun, Deutschland müsse im Bereich der künstlichen Intelligenz Grenzen setzen, um "Technologien mit hohen ethischen Standards" zu produzieren.

"Für eine Partei mit" C "im Namen muss dies klar sein – wir werden im Vorfeld einen Satz mit allen Fragen zu Technologie, Digitalisierung und AI enthalten:" Technologie muss den Menschen dienen ", sagte er.

Braun erwähnte keine Modernisierung des deutschen Breitbandnetzes. Die Regierung hat zugesagt, einen landesweiten Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet bereitzustellen, das Unternehmen benötigen, um im digitalen Zeitalter bis 2025 effektiv arbeiten zu können.

Eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von 2017 (2017) rangiert Deutschland auf Rang 29 von 34 Industrieländern für schnelles Internet Verbindungen. Japan und Südkorea führen das Rudel an.

Merkel hat die Beseitigung der digitalen Defizite in Deutschland zu einer Priorität für ihre vierte und fast endgültig endende Amtszeit gemacht und gesagt: "Unser zukünftiger Wohlstand hängt davon ab."

Adel Al-Saleh, Chef der Deutschen Telekom-Einheit T-Systems ein Automobilkongress am Donnerstag, dass sein Unternehmen über vier Jahre hinweg 20 Milliarden Euro (22,84 Milliarden US-Dollar) in Netzaufrüstungen investieren würde und plante, bis 2025 90 Prozent der deutschen Bevölkerung mit 5G-Abdeckung zu versorgen.

(1 = 0,8758 Euro)

Zusätzliche Berichterstattung von Andrea Shalal; Schnitt von John Stonestreet

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